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Ferdinand Hodler
1853-1918
NACH LINKS SCHREITENDER WEIBLICHER AKT FEMALE NUDE WALKING TO THE LEFT
Estimate
320,000420,000
JUMP TO LOT
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Ferdinand Hodler
1853-1918
NACH LINKS SCHREITENDER WEIBLICHER AKT FEMALE NUDE WALKING TO THE LEFT
Estimate
320,000420,000
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Details & Cataloguing

Ferdinand Hodler
1853-1918
1853 - 1918
NACH LINKS SCHREITENDER WEIBLICHER AKT FEMALE NUDE WALKING TO THE LEFT

Provenance

Sammlung Max und Adda Schmidheiny

Privatbesitz, Schweiz

Exhibited

Warth, Kunstmuseum des Kantons Thurgau, Ferdinand Hodler. Sammlung Max Schmidheiny, 1989, Nr. 33 (Nach links schreitender weiblicher Akt, um 1916).

Vevey, Musée Jenisch, Ferdinand Hodler, Collection Adda et Max Schmidheiny, 1990, Nr. 34 (Nu féminin marchant vers la gauche, vers 1916).

Santiago de Chile, Museo Nacional de Bellas Artes, Ferdinand Hodler, Colección Adda y Max Schmidheiny, 1990, Nr. 34 (Desnudo femenino caminando hacia la izquierda, alrededor de 1916).

Literature

Marcel Baugartner, Katalog der Gemälde, in: Ferdinand Hodler, Sammlung Max Schmidheiny, Ausstellungskatalog Kunstmuseum des Kantons Thurgau, Beiträge von Oskar Bätschmann / Hans A. Lüthy, Kataloge Schweizer Museen und Sammlungen 11, Zürich 1989, S. 114, Nr. 33, abgebildet (in Farbe), (Nach links schreitender weiblicher Akt, um 1916); französische Ausgabe, Vevey 1990, S. 106, Nr. 34, abgebildet (in Farbe), (Nu féminin marchant vers la gauche, vers 1916); spanische Ausgabe, Santiago 1990, S. 106, Nr. 34, abgebildet (in Farbe), (Desnudo femenino caminando hacia la izquierda, alrededor de 1916)

Catalogue Note

Gemalt um 1916.

Das vorliegende Werk zählt zum Themenkreis „Ergriffenheit vor der Natur“, die Ferdinand Hodler seit der Empfindung (1901/02) und der Heiligen Stunde (1907) bis in sein Spätwerk beschäftigen sollte. 1913 wurde Hodler beauftragt, ein monumentales Wandbild für die Aula der Universität Zürich zu schaffen, für die er eine Allegorie des „Blühens“ oder der „Freude an der Natur“ plante. Unser Bild entstammt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit diesem Kontext. Die Leichtigkeit der nach links schreitenden weiblichen Figur symbolisiert in eindrücklicher Weise das „Streben und Sich-Sehnen nach dem Licht“, wie Jura Brüschweiler es in einem seiner Kommentare treffend formulierte. 

Wir danken dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft für die Angaben zur Provenienz, Ausstellungen und Literatur.

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